



Jede Aufnahme, jedes Design entsteht aus einer Entscheidung heraus: den Moment festzuhalten, eine Stimmung einzufangen oder einer Idee eine Form zu geben. Dabei geht es nicht nur um das Ergebnis, sondern um den Blick dahinter.









Schwarz-Weiß-Fotografien sind eher wie das Lesen eines Buches als das Ansehen eines Films.


Fotografie ist für mich ein Weg, Dinge sichtbar zu machen, die sonst leicht übersehen werden. Mich interessiert nicht nur das fertige Bild, sondern der Moment davor – das Beobachten, das Warten, das bewusste Entscheiden, wann ein Augenblick genug Bedeutung hat, um festgehalten zu werden. Ich arbeite gerne mit Themen, die im Alltag oft leise sind: Nähe und Distanz, Identität, Veränderung und das, was zwischen zwei Zuständen passiert. Besonders spannend finde ich Situationen, in denen Menschen nicht „posieren“, sondern einfach sind – ehrlich, ungestellt, manchmal unsicher, manchmal ganz bei sich.
Dabei geht es mir weniger um Perfektion als um Gefühl. Licht, Struktur und Komposition sind für mich Werkzeuge, um Stimmungen zu erzählen, statt nur abzubilden. Meine Arbeit bewegt sich zwischen Beobachtung und Interpretation – immer auf der Suche nach Bildern, die nicht nur zeigen, sondern etwas auslösen.